Nov 16 2009

Talent Management ist gerade in Krisenzeiten gefragt

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Vortrag von Dr. Rolf Zajonc beim TTS Knowledge Transfer Forum 2009] in Talent Management

Dr. Rolf Zajonc, Managing Partner TTS Talent Management GmbH, über „Projekte – Rück- und Ausblicke“

Rolf Zajonc

Dr. Rolf Zajonc: „Im Vordergrund steht immer der Mensch.“

Doch was ist Talent Management eigentlich?

  • Talent Management bezeichnet die Gesamtheit personalpolitischer Maßnahmen in einer Organisation zur langfristigen Sicherstellung der Besetzung kritischer Rollen und Funktionen.

Besteht darin noch weitgehende Einigkeit, betonte Dr. Zajonc, dass er seinen Vortrag zudem auf folgende Aspekte aufbaut:

  • Talent Management ist kein Elite-Ansatz, sondern bezieht sich zunehmend auf die Gesamtheit der Akteure in einer Organisation.
  • Talent Management mit seinen Aufgaben des Findens – Förderns – Haltens von Mitarbeitern ist als existenziell im Bewusstsein des Senior Managements angekommen.

Doch was ist am Markt eigentlich gefragt, wenn es um Talent Management geht? Weiterlesen–>

Aug 16 2009

Talent Management in Krisenzeiten – Was bleibt ein Muss, was ist verzichtbar?

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Gastvortrag von Dr. Philipp Hölzle beim TTS Knowledge Transfer Forum 2009] in Talent Management

Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH über verzichtbare und unverzichtbare Talent Management Maßnahmen

Dr. Philipp Hölzle: „Auch bei uns intern ist Talent Management das A und O.“

Dr. Philipp Hölzle: „Auch bei uns intern ist Talent Management das A und O.“

In stürmischen Zeiten wird der Bereich Talent Management gerne auf den Prüfstand gestellt, um zu klären, welche Maßnahmen eingespart werden können. Das ist aus unternehmerischer Perspektive durchaus sinnvoll, sollte jedoch strategisch angegangen werden, lautet die Devise von Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH: „Glücklicherweise haben die meisten Unternehmen aus der letzten Krise gelernt und gehen bei Einsparmaßnahmen nicht mehr ganz so radikal vor, da ein rigides Kostenmanagement auch Gefahrenpotenziale birgt.“ Zum einen riskiert das Unternehmen, seine Potenzialträger zu verlieren, zum anderen gefährdet es sein Arbeitgeberimage, das in den meisten Fällen über viele Jahre sorgfältig aufgebaut wurde. Im schlimmsten Falle können sich harte Einschnitte in der Zeit nach der Krise als Wachstumsbremse auswirken.

„Chirurgisch platzierte“ Eingriffe bei der Einsparung sind daher geeigneter. Welche Maßnahmen in Krisenzeiten die passenden sind, hängt ganz davon ab, in welcher Lage sich das Unternehmen aktuell befindet. „Wir bei Kienbaum unterscheiden zur Einordnung von Firmen daher drei Phasen: ‚Überleben sichern’, ’auf Sicht fahren’ und ‚Wachstumspfad einschlagen’“, führte Hölzle aus.

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