Klaus Eisold, Personalleiter der Universität Karlsruhe, zeigte diverse Möglichkeiten auf, wie man Mitarbeiter motivieren kann

Klaus Eisold: „Nicht Geld sparen sondern lernen, wie man Geld gut ausgibt.“
Wenn man an Anreizsysteme denkt, kommt einem natürlich erst einmal die Bezahlung in den Sinn. Im öffentlichen Dienst sind dies zum Beispiel die tariflichen Rahmenbedingungen nach §18 TV-L mit der Sonderregelung für die Universitäten und die systematischen Leistungsbewertungen mit Zielvereinbarungen nach §18 TVöD. Unter Letzterem versteht man freiwillige Vereinbarungen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter über Ziele für den kommenden Bewertungszeitraum und Bewertungen der Leistung nach sachlichen Maßstäben. Dabei soll die Leistungsbewertung anhand möglichst objektivierbarer Kriterien erfolgen. Doch auch eine Verkürzung der sogenannten Stufenlaufzeiten und damit das frühere Erreichen der nächsten Gehaltsebene gehört ausdrücklich dazu (§17 TV-L/TVöD).
Selbstverständlich spielen auch nicht-monetäre Anreizsysteme in der Personalentwicklung eine Rolle – also klassisches Talent Management. Die Arbeitsschritte sind bekannt: Problemanalyse – Bedarfsanalyse – Planung – Qualifizierung – Erfolgskontrolle – Transfer. Wichtig für Eisold ist die Tatsache, dass Personalentwicklung vor Ort stattfinden muss und eine nicht delegierbare Aufgabe jeder Führungskraft ist.