
Jörg Geulen
E-3 Kolumne Februar 2010
Hallo und guten Tag!
Na, sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Was machen die Vorsätze? Sind die schon dem Alltagstrott gewichen, halten Sie noch durch oder gehören Sie zu denjenigen, die sich einfach nichts mehr vornehmen? Ich habe dieses Mal nur einen Vorsatz gefasst: unserer Jugend mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Meine Frau und ich haben dieses Jahr die Feiertage in Istanbul verbracht. Neben den „klassischen“ kulturellen Unterschieden ist uns eines besonders aufgefallen – die vielen jungen Menschen – The Next Generation. Am Anfang konnten wir noch nicht genau benennen, warum wir das Gefühl hatten, dass die Stadt so anders „vibriert“, pulsiert, einfach anders lebt als wir es von „daheim“ gewohnt sind. Doch auf einmal war es klar – schau mal, wie viele junge Menschen hier tagtäglich unterwegs sind. Egal ob in Taksim (der Neustadt) oder der Altstadt mit seinen Basaren, überall waren die „Jungen“ in der Überzahl. Ganz im Kontrast zu dem, was man mittlerweile in unseren deutschen Innenstädten erlebt. Hier lässt sich wirklich nicht mehr verleugnen, dass der demografische Wandel Weiterlesen–>
Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH über verzichtbare und unverzichtbare Talent Management Maßnahmen

Dr. Philipp Hölzle: „Auch bei uns intern ist Talent Management das A und O.“
In stürmischen Zeiten wird der Bereich Talent Management gerne auf den Prüfstand gestellt, um zu klären, welche Maßnahmen eingespart werden können. Das ist aus unternehmerischer Perspektive durchaus sinnvoll, sollte jedoch strategisch angegangen werden, lautet die Devise von Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH: „Glücklicherweise haben die meisten Unternehmen aus der letzten Krise gelernt und gehen bei Einsparmaßnahmen nicht mehr ganz so radikal vor, da ein rigides Kostenmanagement auch Gefahrenpotenziale birgt.“ Zum einen riskiert das Unternehmen, seine Potenzialträger zu verlieren, zum anderen gefährdet es sein Arbeitgeberimage, das in den meisten Fällen über viele Jahre sorgfältig aufgebaut wurde. Im schlimmsten Falle können sich harte Einschnitte in der Zeit nach der Krise als Wachstumsbremse auswirken.
„Chirurgisch platzierte“ Eingriffe bei der Einsparung sind daher geeigneter. Welche Maßnahmen in Krisenzeiten die passenden sind, hängt ganz davon ab, in welcher Lage sich das Unternehmen aktuell befindet. „Wir bei Kienbaum unterscheiden zur Einordnung von Firmen daher drei Phasen: ‚Überleben sichern’, ’auf Sicht fahren’ und ‚Wachstumspfad einschlagen’“, führte Hölzle aus.