Heiko Held, Training Manager bei Henkel, zeigte auf, wie E-Learnings zur Unterstützung des weltweiten Wissenstransfers eingesetzt werden

Heiko Held: „Human Capital ist bei Henkel ein hochgeschätzter Wert.“
Henkel stand vor einem Problem: Trotz sinkender Mitarbeiterzahlen blieb die Teilnehmeranzahl in den Präsenztrainings konstant hoch. Bei der Frage, wie man hier Kosten einsparen könnte, stieß man 1998 schnell auf E-Learning. Die zarte Pflanze wuchs, je mehr Nutzer Zugriff auf einen PC hatten.
Weiterbildung spielt bei Henkel eine große Rolle und man konzentriert sich auf vier Kategorien, nämlich Leadership & Management, Business Communication, Information Technology (IT) und Professional Competence. Alle Trainings unterliegen bei Henkel bestimmten Standards, damit weltweit die gleichen Inhalte auf dem gleichen Level geschult werden. Eine Re-Recording Funktion, um die Lerninhalte in die einzelnen Sprachen zu übersetzen, war deshalb eine der Grundvoraussetzungen, die das E-Learning Tool erfüllen musste. Das E-Learning selbst wird immer in Blended Learning Konzepten durchgeführt, also einer Mischung aus Präsenztrainings und E-Learning. Zu den Besonderheiten gehört auch, dass mit externen Trainern gearbeitet wird, welche die von Henkel vorgegebenen Lerninhalte vermitteln müssen. Zudem werden weder Schulungsunterlagen noch Handbücher ausgegeben. Diese stehen als E-Learning (nicht als Download!) auf der Lernplattform bereit. Lernen durch Tun ist hier die Devise.