TTS schulte im Rahmen der SAP-Einführung die Autoren der weltweit agierende Weinkellerei Torres fachlich und übernahm erfolgreich das begleitende Coaching.

Weinkellerei Torres in Villafranca del Penedès (Katalonien)
DER KUNDE
Die weltweit exportierende spanische Weinkellerei Torres mit Sitz in Villafranca del Penedès (Katalonien) wurde im Jahre 1870 durch die Brüder Jaime und Miguel TORRES-VENDRELL gegründet und umfasst rund 1.000 Hektar Rebfläche. Das Unternehmen ist bis heute in Familienbesitz und beschäftigt in Spanien sowie bei Tochterunternehmen in Chile, Großbritannien, Schweden, China, Indien, den USA und auf den Philippinen 850 Mitarbeiter. Die Kellerei gilt als eine der modernsten der Welt. Die internationale Reputation der Bodega Torres gründet sich auf innovativer Experimentier-Freudigkeit, außergewöhnlicher Weinbereitungsmethoden, ausgefeilter Marketing-Strategien und strenger Qualitäts-Kontrollen.
DIE HERAUSFORDERUNG
Die spanische Weinkellerei Torres plante die Einführung des ERP-Systems SAP R/3 mit den Modulen Finanzen, Logistik, Sales und Produktion. Torres-Autoren sollten E-Learnings und Dokumentation erstellen, um rund 350 Mitarbeiter Schritt für Schritt in mehrstufigen Trainingseinheiten am Arbeitsplatz auf die Einführung des neuen ERP-Systems vorzubereiten. Die Herausforderung für TTS: Die schnelle Schulung der Torres-Autoren bezüglich der technischen Handhabung sowie der konzeptionellen Planung der mehrstufigen Lerneinheiten.
DIE LÖSUNG
Torres setzte bei der SAP-Einführung auf Mitarbeiterschulungen durch E-Learnings, die die Endanwender schrittweise auf das neue System vorbereiteten. So erstellten rund 15 Torres-Autoren mit dem Autorentool der TT Knowledge Force WBTs und Handbücher, die den Mitarbeitern über das Intranet zur Verfügung gestellt wurden – weit vor dem „Go-Live“ des Systems. Da das Autorenwerkzeug mit seiner eingebauten Re-Recording-Funktion die schnelle und kostengünstige Weiterlesen–>
TTS führt bei Lenze die speziell auf das Unternehmen angepasste Softwaresuite „TT Knowledge Force“ ein. Mit Hilfe der TTS-Softwaresuite etabliert das international operierende Unternehmen einen gruppenweit einheitlichen Standard im Bereich von E-Learning und SAP-Dokumentationen.
Dazu Dr. Jörg Nottmeyer, zuständig für das Wissensmanagement im Bereich der Anwendungssysteme bei Lenze im Ressort „Prozesse/Logistik/Organisation“: „Mit Hilfe der Softwaresuite TT Knowledge Force wurde die Weitergabe von Know-how im Umfeld der Anwendungssysteme gruppenweit vereinheitlicht und systematisiert. Wie gewünscht können die Systemanwender schnell und unkompliziert auf relevante Unterlagen zugreifen. Insbesondere die neu installierte Online-Hilfe „Lenze Help“ ermöglicht es den Anwendern, bei konkreten Fragestellungen eigenständig und direkt über die Systemumgebung nach Themen und Lösungswegen zu suchen.“

Lenze
DER KUNDE
Lenze ist eine international operierende Unternehmensgruppe und gehört zu den innovativsten Anbietern von Antriebs- und Automatisierungslösungen. Weltweit sind rund 3.000 Mitarbeiter in 40 Vertriebsgesellschaften, Entwicklungsstandorten und Produktionswerken in Europa, Asien und Nordamerika für Lenze tätig. Die größten Standorte befinden sich in der Nähe von Hameln in Aerzen und Extertal (Deutschland), Asten (Österreich), Shanghai (China) sowie in Uxbridge bei Boston (USA).
Im Geschäftsjahr 2007/2008 erzielte Lenze einen Umsatz von 621 Millionen Euro. Das Produktspektrum umfasst u.a. Frequenzumrichter, Servo-Antriebe, Getriebemotoren sowie Automatisierungslösungen einschließlich der Software, Visualisierung und Steuerung. Ein globales Service-Netzwerk ergänzt die umfangreiche Produktpalette.

Antriebs- und Automatisierungslösungen von Lenze
DIE HERAUSFORDERUNG
Bereits seit 1992 ist Lenze SAP-Anwender. Die Nutzung der integrierten Vertriebs- und Logistiksoftware EuLe, die der einheitlichen Steuerung der internationalen Aktivitäten dient, sollte vereinfacht und um eine anwenderfreundliche Hilfe-Funktion erweitert werden, da bisher über SAP keine technische Hilfe zur Verfügung stand. Die neue „Lenze Help“ soll den Nutzern eine schnelle und zielgerichtete Antwort auf konkrete Fragestellungen liefern. Um die Wissensvermittlung konzernweit anzupassen und zu standardisieren war es erforderlich, eine Schulungsumgebung mit einheitlichen Schulungsunterlagen zu etablieren und diese den Unternehmensprozessen anzupassen. Dokumentationen sollten prozessorientiert und Weiterlesen–>
Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH über verzichtbare und unverzichtbare Talent Management Maßnahmen

Dr. Philipp Hölzle: „Auch bei uns intern ist Talent Management das A und O.“
In stürmischen Zeiten wird der Bereich Talent Management gerne auf den Prüfstand gestellt, um zu klären, welche Maßnahmen eingespart werden können. Das ist aus unternehmerischer Perspektive durchaus sinnvoll, sollte jedoch strategisch angegangen werden, lautet die Devise von Dr. Philipp Hölzle, Director und Partner bei der Kienbaum Management Consultants GmbH: „Glücklicherweise haben die meisten Unternehmen aus der letzten Krise gelernt und gehen bei Einsparmaßnahmen nicht mehr ganz so radikal vor, da ein rigides Kostenmanagement auch Gefahrenpotenziale birgt.“ Zum einen riskiert das Unternehmen, seine Potenzialträger zu verlieren, zum anderen gefährdet es sein Arbeitgeberimage, das in den meisten Fällen über viele Jahre sorgfältig aufgebaut wurde. Im schlimmsten Falle können sich harte Einschnitte in der Zeit nach der Krise als Wachstumsbremse auswirken.
„Chirurgisch platzierte“ Eingriffe bei der Einsparung sind daher geeigneter. Welche Maßnahmen in Krisenzeiten die passenden sind, hängt ganz davon ab, in welcher Lage sich das Unternehmen aktuell befindet. „Wir bei Kienbaum unterscheiden zur Einordnung von Firmen daher drei Phasen: ‚Überleben sichern’, ’auf Sicht fahren’ und ‚Wachstumspfad einschlagen’“, führte Hölzle aus.