Apr 27 2011

Wenn die Theorie auf die Praxis trifft

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Vortrag von Dr. Karl-Georg Peter beim TTS Knowledge Transfer Forum 2010] in Talent Management

Dr. Karl-Georg Peter, Talent Management Consultant bei TTS, gab interessante Einblicke in ein laufendes Praxisprojekt, bei dem Talent Management Key Performance Indicators (KPIs) auf der Basis einer Talent Management Scorecard entwickelt wurden.

Dr. Karl-Georg Peter: „Im Bereich Talent Management hat sich mittlerweile ein sehr breites Verständnis von Talent durchgesetzt. Es geht nicht mehr um den vielzitierten Goldfischteich, sondern um alle Mitarbeiter im Unternehmen.“

Dr. Karl-Georg Peter: „Im Bereich Talent Management hat sich mittlerweile ein sehr breites Verständnis von Talent durchgesetzt. Es geht nicht mehr um den vielzitierten Goldfischteich, sondern um alle Mitarbeiter im Unternehmen.“

Zur Einführung in den Talent Management Stream stellte Dr. Peter ein spannendes Projekt vor, das derzeit gemeinsam mit der Unternehmensberatung Kienbaum Management Consultants GmbH bei einem international agierenden Konzern im Konsumgüterbereich mit rund 80.000 Mitarbeitern durchgeführt wurde. Der Konzern verfügte bereits über ein SAP Human Ressource-System mit Personaladministration, Organisationsmanagement, Personalabrechnung, Manager Self Service und Employee Self Service. TTS und Kienbaum unterstützten das Unternehmen bei der Entwicklung von Talent Management KPIs. Eine der Herausforderungen in diesem Projekt bestand darin, dass zur Definition der KPIs zwar auf einen einheitlichen Datenbestand zurückgegriffen werden konnte, diese Datenbasis jedoch nicht ausreichte. Auch das aktuelle Berichtswesen war kaum geeignet für die Erstellung der KPIs. Projektziel war es, KPIs für zwei verschiedene Zielgruppen zu definieren: zum einen für die Prozess-Inhaber und zum anderen für die HR Business-Partner. Außerdem war es notwendig, Weiterlesen–>

Jan 26 2011

Herausforderungen und Lösungsansätze zum Entwicklungsaspekt im Talent Management

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Gastvortrag von Wolfgang Wagner-Sesemann beim TTS Knowledge Transfer Forum 2010] in Talent Management

Wolfgang Wagner-Sesemann, Leiter Aus- und Weiterbildung Außendienst an der MLP Corporate University, über Corporate Learning Challenges.

Wolfgang Wagner-Sesemann, Leiter Aus- und Weiterbildung Außendienst an der MLP Corporate University, über den Einsatz von Webinaren: „Man kann drei bis vier Stunden interaktives Action Learning virtuell machen, kein Problem, man muss es nur richtig machen.“

Wolfgang Wagner-Sesemann, Leiter Aus- und Weiterbildung Außendienst an der MLP Corporate University, über den Einsatz von Webinaren: „Man kann drei bis vier Stunden interaktives Action Learning virtuell machen, kein Problem, man muss es nur richtig machen.“

Die MLP Finanzdienstleistungen AG aus Wiesloch ist ein unabhängiger Finanzdienstleister, der vorwiegend Akademiker betreut. Rund 2.600 selbstständige Berater kümmern sich um über 700.000 Kunden und beraten diese ganzheitlich und langfristig. Das Feld, das die Berater beherrschen müssen, ist weit. Es reicht von Vorsorge und Geldanlage über Absicherung und Finanzierung bis hin zu Banking. „Bis man das alles beherrscht, gibt es viel zu tun“, so Wolfgang Wagner-Sesemann, Leiter Aus-  und Weiterbildung Außendienst an der MLP Corporate University, „und darüber hinaus sind die Inhalte auch ständigen Veränderungen unterworfen“. In der hoch frequentierten University werden Weiterbildungsmaßnahmen für die Berater angeboten. Allein am Standort Wiesloch kommt die Einrichtung auf 25.000 Teilnehmertage im Jahr. 500 extra zu Trainern ausgebildete MLP-Berater und Referenten bieten in 25 multimedial eingerichteten Seminarräumen Angebote für 800 bis 1.200 Teilnehmer pro Tag an. Diese Dimension macht deutlich, dass die Wissensvermittlung effizient gestaltet werden muss. „Stetiges Lernen ist der einzige nachhaltige Wettbewerbsvorteil“, betonte Wagner-Sesemann. „Lernen gehört zum Job und diejenigen, die Talent Management betreiben, müssen hier unterstützen“.

Kompetenzen werden immer wichtiger

Neben fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten treten Kompetenzen immer mehr in den Vordergrund. „Ich kann die Berater nicht so ausbilden, dass sie alles wissen“, so Wagner-Sesemann. „Ich muss Problemlösungskompetenzen entwickeln“. Das bedeutet, dass die Berater wissen, wo Weiterlesen–>

Nov 30 2010

„Doing Learning as a Business“

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Gastvortrag von Dr. Ulrich Lenz beim TTS Knowledge Transfer Forum 2010] in Talent Management

Dr. Ulrich Lenz, Vice President Learning Systems & Controlling, stellte dar, wie E.ON Talente entwickelt, Lernprozesse harmonisiert und die Steuerbarkeit mit Hilfe des Learning Management Systems (LMS) „E.ON Academy online“ verbessert.

Dr. Ulrich Lenz, Vice President Learning Systems & Controlling – E.ON AG: „Lernen muss im Business systematisch verankert sein.“

Dr. Ulrich Lenz, Vice President Learning Systems & Controlling – E.ON AG: „Lernen muss im Business systematisch verankert sein.“

E.ON ist eines der weltweit größten privaten Strom- und Gasunternehmen mit über 88.000 Mitarbeitern, wovon über die Hälfte außerhalb Deutschlands arbeitet. Der international aufgestellte Konzern ist aus der Fusion der VEBA AG und der VIAG AG entstanden und ist im Juni 2010 zehn Jahre alt geworden. Diese Historie bedingt das Vorhandensein unterschiedlicher Kulturen im Unternehmen, die bei der Einführung gemeinsamer Systeme auch im Bereich Talent Management berücksichtigt und integriert werden müssen.

Talent Management als kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen

„Auch in sogenannten „asset-based“ Unternehmen, wie E.ON eines ist, wird Talent Management zum kritischen Erfolgsfaktor“, betonte Ulrich Lenz. „Daher ist es notwendig, Lernen und Kompetenzmanagement eng mit der Unternehmensstrategie zu verknüpfen.“ Aus diesem Grund überarbeitete E.ON das Kompetenzmodell für Führungskräfte und führte es neu ein. Darüber hinaus soll ein korrespondierendes Modell für alle Mitarbeiter etabliert werden. Außerdem setzt das Unternehmen verstärkt auf virtuelle Teamarbeit in der vorhandenen internationalen Organisation. Zeitgleich zu dieser Neuausrichtung im Talent Management wurde begonnen, Prozesse im Learning and Development konzernweit zu harmonisieren, „Ziel dieser Weiterentwicklungen war es, Lernen nutzerorientierter zu gestalten, durch Talent Management und lebenslanges Lernen rechtzeitig Problemen der demografischen Entwicklung entgegen zu wirken und die Diversität im Konzern zu fördern“, erklärte Lenz. „Wir wollen unsere heute bereits erfolgreiche Arbeitgebermarke im externern Bewerbermarkt weiter entwickeln, interne Netzwerke und Communities ausbauen sowie die Instrumente im Talent Management überarbeiten. Dies wird begleitet durch einen Wandel der Lernkultur.“ Mitarbeiter wollen zunehmend selbstverantwortlich lernen – orientiert am Weiterlesen–>