Thorsten Schurig, Vertriebsverantwortlicher bei TTS, berichtet, wie wichtig es ist, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rahmen von Trainingsmaßnahmen im Vorfeld zu involvieren.

Thorsten Schurig, Vertriebsverantwortlicher bei TTS
Gerade heute habe ich als Vetriebsverantwortlicher für einen unserer größten Kunden die Bewertungsbögen über von uns durchgeführte Trainings studiert. Neben der Bewertung unserer Trainer und Trainerinnen tauchte darin die Frage an die Teilnehmer auf: „Wie hat Ihr Vorgesetzter die Qualifizierungsmaßnahme mit Ihnen vorbereitet?“ Überrascht eine solche Frage in dem Bewertungsbogen zu finden, war ich noch überraschter von den Ergebnissen – so gut wie gar nicht!
Diese Aussage lässt viel Raum für Interpretation. Wir als Trainingsdienstleister werden danach bewertet, wie gut unsere Trainer sind, wie nutzvoll das Training für die tägliche Arbeit ist usw. Hierin sind wir Experten, das ist es, was uns auszeichnet. Frustrierend ist für uns zu hören, dass unsere Trainings „durchschnittlichen“ Nutzen für die Teilnehmer haben, obwohl der Trainer / die Trainerin hervorragende Bewertungen bekommen hat. Was macht neben didaktischen und methodischen Fähigkeiten eines Trainers / einer Trainerin den Nutzen eines Trainings für den Teilnehmer also noch aus? Die referenzierten Bewertungsbögen machen eines deutlich: Es reicht nicht, Weiterlesen–>
TTS Gründer und Geschäftsführer Gerd Schröder blickt zurück auf zehn Jahre Wissenstransfer

Gerd Schröder: „Wir können die Zukunft nur verstehen, wenn wir die Vergangenheit analysieren.“
Auf dem sechsten Forum in zehn Jahren schlug Gerd Schröder vor mehr als 100 Teilnehmern einen Bogen vom ersten Kunden Henkel im Jahre 1999 zum jüngsten Kunden Novartis. Seinen Rückblick verstand er als Dank an die Kunden, die den bisherigen Weg mit TTS zurückgelegt haben und als Herausforderung für die Zukunft. Denn: „Wir können die Zukunft nur verstehen, wenn wir die Vergangenheit analysieren.“ Das Gründungsmotto von TTS war „Der Mensch im Mittelpunkt“, die damit verbundenen Botschaften für das Geschäftsfeld SAP-Anwendertrainings einfach aber eindeutig:
Christian Gansch, international tätiger Dirigent und Musikproduzent über das sinfonische Motto: Aufeinander hören – Miteinander handeln.

Christian Gansch: „Dem Publikum ist es egal, ob die Geige schlecht gespielt hat. Für den Zuhörer hat das ganze Orchester schlecht gespielt.“
Mancher Konzertbesucher mag den Auftritt eines Orchesters sehen und sich fragen: „Warum kann es bei mir im Job nicht auch so einfach sein?“ Doch einfach ist es auch in einem Orchester nicht, denn hinter der vermeintlich spielerischen Harmonie und Homogenität steckt harte Arbeit. Um 100 Exzentriker – und daraus besteht ein Orchester meistens – erfolgreich zu musikalischer Höchstleistung zu bringen, muss ein Dirigent in der Lage sein, das Wechselspiel der Kräfte zusammenzuführen. Daran ließ Christian Gansch, viermaliger Grammy-Gewinner, der bereits mit den ganz Großen im Musikgeschäft zusammengearbeitet hat, keinerlei Zweifel. „Dem Publikum ist es egal, ob die Geige schlecht gespielt hat. Für den Zuhörer hat das ganze Orchester schlecht gespielt.“ Persönliche Befindlichkeiten müssen daher hinten anstehen, denn es geht um das Gesamtergebnis, das nur durch die optimale Leistung aller erzeugt werden kann. Ein hervorragendes Konzert ist aber auch das Ergebnis klar verteilter Kompetenzen, harter technischer Detailarbeit und einer unmittelbaren und offenen Kommunikation in den Proben. „Einheit, Homogenität und Harmonie im Konzert entstehen nur auf der Basis von Reibung in den Proben“, stellte Gansch klar. Dem Publikum mag das Orchester als ein perfekt organisiertes Gefüge erscheinen, das „nach der Pfeife des Dirigenten tanzt“. Doch von diesem Eindruck sollte sich der Laie nicht täuschen lassen. Die Prozesse und Strukturen eines Orchesters sind ähnlich komplex Weiterlesen–>