Thorsten Schurig, Vertriebsverantwortlicher bei TTS, berichtet, wie wichtig es ist, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rahmen von Trainingsmaßnahmen im Vorfeld zu involvieren.

Thorsten Schurig, Vertriebsverantwortlicher bei TTS
Gerade heute habe ich als Vetriebsverantwortlicher für einen unserer größten Kunden die Bewertungsbögen über von uns durchgeführte Trainings studiert. Neben der Bewertung unserer Trainer und Trainerinnen tauchte darin die Frage an die Teilnehmer auf: „Wie hat Ihr Vorgesetzter die Qualifizierungsmaßnahme mit Ihnen vorbereitet?“ Überrascht eine solche Frage in dem Bewertungsbogen zu finden, war ich noch überraschter von den Ergebnissen – so gut wie gar nicht!
Diese Aussage lässt viel Raum für Interpretation. Wir als Trainingsdienstleister werden danach bewertet, wie gut unsere Trainer sind, wie nutzvoll das Training für die tägliche Arbeit ist usw. Hierin sind wir Experten, das ist es, was uns auszeichnet. Frustrierend ist für uns zu hören, dass unsere Trainings „durchschnittlichen“ Nutzen für die Teilnehmer haben, obwohl der Trainer / die Trainerin hervorragende Bewertungen bekommen hat. Was macht neben didaktischen und methodischen Fähigkeiten eines Trainers / einer Trainerin den Nutzen eines Trainings für den Teilnehmer also noch aus? Die referenzierten Bewertungsbögen machen eines deutlich: Es reicht nicht, wenn der Vorgesetzte die eigenen Mitarbeiter einfach nur zu einem Training schickt. Der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin möchte vor dem Training wissen, welchen Nutzen sie oder er aus dem Training für die tägliche Arbeit ziehen kann. Sie oder er möchte das Gefühl haben, durch das Unternehmen und vorrangig durch den oder die Vorgesetzte/n Wert geschätzt zu werden. Er oder sie möchte durch diese Wertschätzung die Bestätigung bekommen, Bestandteil eines Ganzen zu sein. Wenn dies dem Trainingsteilnehmer vor dem Training klar ist, dann erst kann der Nutzen der Trainingsmaßnahme erreicht werden. Dann erst entscheidet sich, ob Sie sich für einen Trainingsexperten mit hervorragenden Trainern wie TTS entschieden haben, die ihr Handwerk verstehen, oder ob Sie aus Kostengründen eher eine Magerversion gewählt haben mit durchschnittlichem Trainingsnutzen.
Meine Empfehlung: Nehmen Sie sich als Personalverantwortlicher die Zeit, und kümmern Sie sich bewusst darum, welche Trainings Ihre Mitarbeiter wirklich brauchen. Mit „bewusst“ meine ich, nehmen Sie Ihre Mitarbeiter ernst. Erläutern Sie ihnen den Sinn und Zweck der Trainingsmaßnahme – für das Unternehmen aber auch für den Teilnehmer selbst. Besprechen Sie die Trainingsmaßnahme nach deren Durchführung mit Ihren Mitarbeitern. Besprechen Sie mit diesen, wie diese das Gelernte in den Alltag transferieren können. Der Eine oder Andere von Ihnen wird jetzt sicher sagen: „Uff, wie soll ich das denn auch noch schaffen? Ich habe doch sonst schon so viel zu tun.“ Ja, dies ist sicherlich richtig und wird in Zukunft auch noch zunehmen. Doch stellen Sie sich folgende Situation einmal vor: Sie sind Trainer einer Fußballmannschaft und Sie wollen Meister werden. Sie stellen die besten Spieler ein. Doch Sie nehmen sich als Trainer nicht die Zeit Ihren Spielern zu erläutern, wo deren Stärken und Schwächen liegen, wo sie sich verbessern können und sollten usw. Und Sie tun dies nur aus dem Grund, weil Sie keine Zeit haben. Was glauben Sie, wird diese Mannschaft bestehend aus den besten Spielern erreichen? Was glauben Sie, werden Sie persönlich erreichen?
In diesem Sinne: Vergessen Sie nicht die Verbindung zu Ihren Mitarbeitern und geben Sie dieser Verbindung eine höhere Priorität. Ihr Team wird es Ihnen danken, und Sie werden mehr Erfolg und auch Zufriedenheit haben. Und wenn Sie gerne externe Unterstützung für die Umsetzung haben möchten – dann freuen wir uns über Ihren Anruf
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