TTS Gründer und Geschäftsführer Gerd Schröder blickt zurück auf zehn Jahre Wissenstransfer

Gerd Schröder: „Wir können die Zukunft nur verstehen, wenn wir die Vergangenheit analysieren.“
Auf dem sechsten Forum in zehn Jahren schlug Gerd Schröder vor mehr als 100 Teilnehmern einen Bogen vom ersten Kunden Henkel im Jahre 1999 zum jüngsten Kunden Novartis. Seinen Rückblick verstand er als Dank an die Kunden, die den bisherigen Weg mit TTS zurückgelegt haben und als Herausforderung für die Zukunft. Denn: „Wir können die Zukunft nur verstehen, wenn wir die Vergangenheit analysieren.“ Das Gründungsmotto von TTS war „Der Mensch im Mittelpunkt“, die damit verbundenen Botschaften für das Geschäftsfeld SAP-Anwendertrainings einfach aber eindeutig:
Als erster Kunde konnte 1998 die Henkel AG & Co. KGaA von diesen Botschaften überzeugt werden, und zuletzt 2009 die Freudenberg Dichtungssysteme.
Von Anfang an spielte das Thema „Nachhaltigkeit“ im Sinne von professionellen Schulungsunterlagen eine große Rolle bei TTS. Das How-to, das Lernobjekt und der Lernobjektbaukasten, wurden im Jahr 2000 bei der BASF geboren. Das eine diente als Nachschlagewerk mit hohem Bezug zur Schulung, das andere ermöglichte die wirtschaftliche Erstellung zielgruppenspezifischer Schulungsmaterialien.
Drei Jahre später verknüpfte man für ein nachhaltiges Life Cycle Management die Prozessmodelle und die Trainingsmethoden auf Lernobjektebene, und mit dem Business Descriptor wurde eine eigene Software zur Wissensstrukturierung entwickelt. Conrad Electronics setzte dieses Produkt ab 2005 erstmals ein.
Bereits Ende 2002 wurde eine eigene E-Learning Sparte gegründet, die sich für ihr Autorenwerkzeug vier Grundsätze auf die Fahnen schrieb:
Heraus kam das Autorenwerkzeug „Team Trainer“, von dem als erster Kunde SSI Schäfer Shop profitierte. Rückblickend kann man sagen, dass TTS in vielen Projekten dem E-Learning den Weg bereitet hat, so zum Beispiel beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, bei dem 2004 ein konsequentes Blended Learning Konzept erarbeitet und eingeführt wurde. Für die Schäffler-Gruppe, die laut Schröder „heute bekannter ist als sie damals war“, wurde gemeinsam mit dem befreundeten Unternehmen tangro der Online-Help-Connector entwickelt. Dieser stellt die Lernobjekte sowohl als pdf als auch als interaktive Simulation bereit und reduziert so den Schulungsaufwand.
Dienstleistungen wie „Train the Trainer“ oder „Train the Author“ standen in den Jahren 2004/2005 im Fokus, bevor im Jahr 2006 die Softwaresuite TT Knowledge Force entwickelt wurde, welche die bis dahin völlig getrennt entwickelten Softwarestücke Team Trainer, Business Descriptor und Online Help Connector vereinte. Vorgaben hierfür waren
Entwicklungspartner war hier die Raiffeisenbank St. Gallen in der Schweiz, die als erster Kunde in den Genuss der neuen Softwaresuite kam. Als weitere Entwicklungsschritte folgten 2007 Standardlernprogramme für Microsoft Office (um dem Anwender zu zeigen, was mit dem Autorenwerkzeug machbar ist und „wie schick Web Based Trainings aussehen können“ (Schröder)) und die Gründung der Talent Management Consulting GmbH im Juli 2008, die TTS zum Full Service Provider für Personalentwicklung und Talent Management machte.
Die Quintessenz, die Gerd Schröder aus seinem Vortrag zog, ist: Für alle Fälle des Wissenstransfers ist TTS der richtige Partner und die TT Knowledge Force das richtige Produkt.
Die Originalpräsentation steht als Download zur Verfügung; bitte melden Sie sich im ersten Schritt unter My TTS an.
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Der Artikel ist eine Zusammenfassung des Vortrags im Rahmen des TTS Knowledge Transfer Forums vom 18. Juni 2009 in Heidelberg.