Apr 27 2010

Lenze mit einheitlichem Standard für E-Learning und SAP-Dokumentationen

Geschrieben von Jörg Geulen in Software, Training & E-Learning

TTS führt bei Lenze die speziell auf das Unternehmen angepasste Softwaresuite „TT Knowledge Force“ ein. Mit Hilfe der TTS-Softwaresuite etabliert das international operierende Unternehmen einen gruppenweit einheitlichen Standard im Bereich von E-Learning und SAP-Dokumentationen.

Dazu Dr. Jörg Nottmeyer, zuständig für das Wissensmanagement im Bereich der Anwendungssysteme bei Lenze im Ressort „Prozesse/Logistik/Organisation“: „Mit Hilfe der Softwaresuite TT Knowledge Force wurde die Weitergabe von Know-how im Umfeld der Anwendungssysteme gruppenweit vereinheitlicht und systematisiert. Wie gewünscht können die Systemanwender schnell und unkompliziert auf relevante Unterlagen zugreifen. Insbesondere die neu installierte Online-Hilfe „Lenze Help“ ermöglicht es den Anwendern, bei konkreten Fragestellungen eigenständig und direkt über die Systemumgebung nach Themen und Lösungswegen zu suchen.“

Lenze

Lenze

DER KUNDE

Lenze ist eine international operierende Unternehmensgruppe und gehört zu den innovativsten Anbietern von Antriebs- und Automatisierungslösungen. Weltweit sind rund 3.000 Mitarbeiter in 40 Vertriebsgesellschaften, Entwicklungsstandorten und Produktionswerken in Europa, Asien und Nordamerika für Lenze tätig. Die größten Standorte befinden sich in der Nähe von Hameln in Aerzen und Extertal (Deutschland), Asten (Österreich), Shanghai (China) sowie in Uxbridge bei Boston (USA).

Im Geschäftsjahr 2007/2008 erzielte Lenze einen Umsatz von 621 Millionen Euro. Das Produktspektrum umfasst u.a. Frequenzumrichter, Servo-Antriebe, Getriebemotoren sowie Automatisierungslösungen einschließlich der Software, Visualisierung und Steuerung. Ein globales Service-Netzwerk ergänzt die umfangreiche Produktpalette.

Antriebs- und Automatisierungslösungen von Lenze

Antriebs- und Automatisierungslösungen von Lenze

DIE HERAUSFORDERUNG

Bereits seit 1992 ist Lenze SAP-Anwender. Die Nutzung der integrierten Vertriebs- und Logistiksoftware EuLe, die der einheitlichen Steuerung der internationalen Aktivitäten dient, sollte vereinfacht und um eine anwenderfreundliche Hilfe-Funktion erweitert werden, da bisher über SAP keine technische Hilfe zur Verfügung stand. Die neue „Lenze Help“ soll den Nutzern eine schnelle und zielgerichtete Antwort auf konkrete Fragestellungen liefern. Um die Wissensvermittlung konzernweit anzupassen und zu standardisieren war es erforderlich, eine Schulungsumgebung mit einheitlichen Schulungsunterlagen zu etablieren und diese den Unternehmensprozessen anzupassen. Dokumentationen sollten prozessorientiert und Weiterlesen–>

Apr 08 2010

Die Supply Chain des Wissens bei Conrad Electronic

Geschrieben von Jörg Geulen in Software, Training & E-Learning

Die Prozessdokumentation des bekannten Elektronikversenders wurde unter Berücksichtigung der verschiedenen Zielgruppen komplett neu gestaltet. Zusammen mit der TTS GmbH baute Conrad Electronic eine Supply Chain des Wissens auf, bei der die entwickelten Ideen zur gelebten Realität wurden.

Dazu Georg Thoma, Bereichsleiter bei Conrad Electronic SE: „Anfangs wollten wir Qualität haben und ein paar Prozesse verändern, herausgekommen ist in der Konsequenz eine komplette Umstrukturierung im gesamten Unternehmen. Die zusammen mit TTS entwickelten Ideen wurden zur gelebten Realität und die größten Zweifler wurden letztendlich zu den stärksten Befürwortern.“

Conrad Electronic SE

Conrad Electronic SE

DER KUNDE

Conrad Electronic wurde 1923 in Berlin gegründet, seit 1946 liegt der Firmensitz im oberpfälzischen Hirschau. Seit vier Generationen ist der bekannteste Elektronikversender Deutschlands inhabergeführt. Dabei sieht sich Conrad mit mehr als 150.000 Artikeln aus der gesamten Welt der Technik weit umfangreicher aufgestellt als Elektrohändler, die sich lediglich auf hoch konsumige Elektronik ausgerichtet haben. Obwohl die B2B-Sparte am stärksten wächst, kommt Conrad klassisch aus dem B2C-Bereich mit 5,1 Millionen Kunden, Der moderne Multichannel-Anbieter verkauft seine Produkte sowohl über das Internet als auch in Filialen und per Katalog. Insgesamt ist Conrad in über 100 Ländern der Welt aktiv, wobei sämtliche Warenströme und die Distribution in die einzelnen Länder allein über das internationale Logistikzentrum in Wernberg laufen. Dort werden täglich bis zu 40.000 Pakete verschickt, das jährliche Versandvolumen liegt bei 6,7 Mio. Sendungen mit rund 120 Mio. Artikeln.

DIE HERAUSFORDERUNG

Die Begriffe „Prozessdokumentation“ und „Key User“ waren bei Conrad durch vorherige, nicht optimal verlaufene Projekte negativ besetzt. Im Vorfeld galt es, das Management, die direkt betroffenen Mitarbeiter und die Anwender davon zu überzeugen, Weiterlesen–>

Apr 05 2010

Der König ist tot, es lebe der König

Geschrieben von Jörg Geulen in SAP Community

Jörg Geulen

Jörg Geulen

E-3 Kolumne April 2010

Hallo und guten Tag!

„Le roi est mort, vive le roi“ – Der König ist tot, es lebe der König. Dies ist die Heroldsformel, mit der in Frankreich der Tod des alten Königs bekannt gegeben und gleichzeitig der neue ausgerufen wurde – wie neulich bei der SAP geschehen. Im ersten Atemzug verkündet SAP die Entmachtung Leo Apothekers, um uns mit dem nächsten die neue SAP-Führungsspitze aus McDermott und Hagemann Snabe zu präsentieren. Was mich persönlich interessiert, ob diese Entscheidungen im klimatisierten SAP-Boardroom oder doch eher in der Natur (als Verweis siehe meine Kolumne von März) wie auf dem Golfplatz in St. Leon-Rot oder im Stadion von 1899 Hoffenheim getroffen wurden.

Anscheinend besinnen sich Hopp und Plattner ihrer früheren Tugenden und greifen ihr eigenes Erfolgs- und Führungsmodell aus alten SAP-Tage wieder auf. Ich bin neugierig, wer in dieser neuen Doppelspitze den „Good-„ und wer den „Bad-Guy“ spielen wird… Interessant dürfte auch sein, ob uns die SAP hier tatsächlich schon die neue Führung präsentiert oder doch nur ein Interims-Duo? Betrachtet man andere Unternehmen, die wie SAP in der Champions-League spielen, sieht man, dass sie meistens von nur einer Führungspersönlichkeit geleitet werden. Na ja – schau´n mer mal…(wie unser Kaiser Franz B. so gerne sagt). Weiterlesen–>