Sep 22 2009

Neue Zeiten brauchen neues Denken

Geschrieben von TTS [Zusammenfassung Keynote Vortrag von Christian Gansch beim TTS Knowledge Transfer Forum 2009] in Allgemein

Christian Gansch, international tätiger Dirigent und Musikproduzent über das sinfonische Motto: Aufeinander hören – Miteinander handeln.

Christian Gansch

Christian Gansch: „Dem Publikum ist es egal, ob die Geige schlecht gespielt hat. Für den Zuhörer hat das ganze Orchester schlecht gespielt.“

Mancher Konzertbesucher mag den Auftritt eines Orchesters sehen und sich fragen: „Warum kann es bei mir im Job nicht auch so einfach sein?“ Doch einfach ist es auch in einem Orchester nicht, denn hinter der vermeintlich spielerischen Harmonie und Homogenität steckt harte Arbeit. Um 100 Exzentriker – und daraus besteht ein Orchester meistens – erfolgreich zu musikalischer Höchstleistung zu bringen, muss ein Dirigent in der Lage sein, das Wechselspiel der Kräfte zusammenzuführen. Daran ließ Christian Gansch, viermaliger Grammy-Gewinner, der bereits mit den ganz Großen im Musikgeschäft zusammengearbeitet hat, keinerlei Zweifel. „Dem Publikum ist es egal, ob die Geige schlecht gespielt hat. Für den Zuhörer hat das ganze Orchester schlecht gespielt.“ Persönliche Befindlichkeiten müssen daher hinten anstehen, denn es geht um das Gesamtergebnis, das nur durch die optimale Leistung aller erzeugt werden kann. Ein hervorragendes Konzert ist aber auch das Ergebnis klar verteilter Kompetenzen, harter technischer Detailarbeit und einer unmittelbaren und offenen Kommunikation in den Proben. „Einheit, Homogenität und Harmonie im Konzert entstehen nur auf der Basis von Reibung in den Proben“, stellte Gansch klar. Dem Publikum mag das Orchester als ein perfekt organisiertes Gefüge erscheinen, das „nach der Pfeife des Dirigenten tanzt“. Doch von diesem Eindruck sollte sich der Laie nicht täuschen lassen. Die Prozesse und Strukturen eines Orchesters sind ähnlich komplex Weiterlesen–>

Sep 01 2009

E-3 Kolumne – September 2009

Geschrieben von Jörg Geulen in SAP Community
Jörg Geulen

Jörg Geulen

Hallo und guten Tag!

Wissen Sie, dass dies die erste Kolumne meines Lebens ist? Broschüren, Newsletter, Fach- und PR Berichte habe ich in meiner Karriere schon einige geschrieben, aber Kolumnen…Meine Frau lachte nur und meinte, sie drücke mir die Daumen, dass ich so berühmt werde wie Carrie Bradshaw, die Kolumnisten und Hauptprotagonistin aus der TV Serie „Sex and the City“.

Hmm, interessant. Jetzt weiß ich, was ein befreundeter Journalist meinte, als er darauf hinwies, dass man beim Schreiben einer Kolumne automatisch einiges von und über sich preisgibt. Kaum zwei Sätze geschrieben und schon sind die ersten beiden Geheimnisse zu meiner Person gelüftet. Also ganz offiziell: Zum einen bin ich beruflich als Marktingleiter in einem Wissenstransferunternehmen im SAP Umfeld unterwegs, zum anderen glücklich mit einer Frau verheiratet, die früher ab und an „Sex and the City“ gesehen hat. Wie man also sieht, muss das eine nicht das andere ausschließen :-)

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